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URL-Vergleich

Zwei Seiten nebeneinander prüfen – etwa die eigene gegen die des Wettbewerbers.

Zwei Website-Karten stehen nebeneinander, ihre Prüfberichte lassen sich direkt vergleichen.

So funktioniert’s

Zwei Websites direkt gegenüberstellen

  1. Zwei Adressen eingeben
  2. Beide Seiten prüfen lassen
  3. Unterschiede vergleichen

Zwei Adressen eingeben – oben links die eigene, rechts die zu vergleichende.

Wofür der Vergleich gut ist

Ein einzelner Prüfbericht sagt, was auf einer Seite fehlt. Er sagt nicht, ob das im eigenen Umfeld überhaupt ins Gewicht fällt. Genau dafür ist der Vergleich da: Er stellt dieselben über sechzig Prüfungen für zwei Adressen nebeneinander und zeigt in einer Spalte „besser“, „gleich“ oder „schlechter“.

Der häufigste Fall ist die eigene Seite gegen die eines Wettbewerbers, der bei einem wichtigen Suchbegriff vor einem steht. Zweiter Fall: die eigene Seite vor und nach einem Umbau – dafür einfach die alte Adresse aus dem Webarchiv gegen die neue stellen. Dritter Fall: zwei eigene Unterseiten, von denen die eine läuft und die andere nicht.

Worauf es beim Lesen ankommt

Der Gesamtwert ist der uninteressanteste Teil. Aufschlussreich sind die Zeilen, in denen die Bewertungen auseinandergehen – dort steckt der Unterschied, den man selbst beheben kann. Fünf Punkte, die im Vergleich fast immer etwas zeigen:

  • Textmenge und Struktur – wer zu einem Thema ranken will, muss mehr dazu sagen als die Seite davor. Steht dort das Doppelte an Text, ist das selten Zufall.
  • Title und Description – nicht nur, ob sie da sind, sondern wie sie formuliert sind. Sie entscheiden über den Klick, wenn beide Seiten nebeneinander im Ergebnis stehen.
  • Ladezeit und Seitengewicht – ein Unterschied von zwei Sekunden merkt jeder Besucher, und Google misst ihn ohnehin.
  • Interne Verlinkung – wie viele Links zeigen im Dokument auf andere eigene Seiten? Das ist der Hebel, der nichts kostet.
  • Bilder und Alt-Texte – oft der schnellste Rückstand, der sich in einer Stunde aufholen lässt.

Was der Vergleich nicht sieht

Alles, was außerhalb der Seite liegt: wie viele fremde Websites auf die andere verweisen, wie alt ihre Domain ist, wie bekannt die Marke. Eine Seite kann in jeder Zeile schlechter abschneiden und trotzdem vor einem stehen – dann ist der Rückstand keiner an der Seite, sondern einer an Bekanntheit. Das ist keine gute Nachricht, aber eine brauchbare: Man arbeitet dann an Verweisen, nicht an Überschriften.

Beide Adressen werden live abgerufen, nichts wird gespeichert. Ergebnisseiten sind von der Indexierung ausgenommen – geprüft wird für dich, nicht für Google.