Sitemap prüfen
Die XML-Sitemap sagt Suchmaschinen, welche Seiten es gibt. Steht dort Veraltetes, führt sie Crawler ins Leere. Adresse eingeben – die Sitemap wird eingelesen, auf Aufbaufehler geprüft und eine Stichprobe der enthaltenen Seiten auf Erreichbarkeit getestet. Noch keine Sitemap? Hier eine erstellen.

So funktioniert’s
Stimmt die Landkarte deiner Website?
- Sitemap-Adresse eingeben
- Aufbau und Adressen prüfen
- Fehlerhafte Einträge korrigieren
Was geprüft wird
- Aufbau: gültiges XML, richtiger Namensraum, Grenzen von 50.000 Adressen und 50 MB
- Adressen: doppelte Einträge, relative Angaben, fremde Domains, Leerzeichen
- Datumsangaben in
lastmod: Format und Plausibilität - Widerspruch zur robots.txt: Adressen, die gelistet, aber gesperrt sind
- Erreichbarkeit einer Stichprobe der enthaltenen Seiten
Wird nur eine Domain angegeben, sucht die Prüfung die Sitemap selbst – erst über die robots.txt, dann unter den üblichen Pfaden.
Wofür Google die Sitemap benutzt – und wofür nicht
Sie ist ein Vorschlag, keine Anweisung. Google entscheidet weiterhin selbst, was in den Index kommt; die Sitemap sorgt dafür, dass Adressen überhaupt bekannt werden. Am meisten bringt sie deshalb bei großen Websites, bei frisch veröffentlichten Seiten und überall dort, wo interne Links fehlen. Bei einer kleinen, sauber verlinkten Website findet Google auch ohne sie alles.
Was sie nicht kann: Ranking beeinflussen. Die Angaben zu priority und changefreq wertet Google seit Jahren nicht mehr aus – die Werte schaden nicht, nützen aber auch nichts. Ernst genommen wird lastmod, allerdings nur, wenn es stimmt. Wer täglich das heutige Datum für alle Seiten schreibt, verliert dieses Vertrauen dauerhaft.
Die drei häufigsten Widersprüche
- Gelistet, aber gesperrt – die Adresse steht in der Sitemap und ist in der robots.txt verboten. Google liest das als zwei gegensätzliche Anweisungen und meldet es in der Search Console.
- Gelistet, aber auf noindex – dieselbe Widersprüchlichkeit eine Ebene tiefer. Beides kommt fast immer von Seiten, die einmal öffentlich waren und später zurückgezogen wurden.
- Gelistet, aber kanonisch woanders – die Seite verweist selbst auf eine andere Adresse als maßgeblich. Dann gehört jene in die Sitemap, nicht diese.
In allen drei Fällen ist die Sitemap selten das Problem, sondern das Verzeichnis, aus dem sie erzeugt wird. Wer sie von Hand pflegt, sollte sie nach jedem größeren Umbau erneut prüfen – Adressen, die es nicht mehr gibt, verschwinden dort nicht von allein.
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Sitemap erstellen
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