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Website bei Suchmaschinen eintragen

Neue oder geänderte Seiten direkt melden, statt zu warten, bis ein Crawler vorbeikommt: kostenlos und ohne Anmeldung bei Bing, Yandex, Seznam, Naver, Yep, Internet Archive und Amazon. Über Bing erreicht die Meldung auch DuckDuckGo, Yahoo und Ecosia. Vorab wird geprüft, ob die Website überhaupt aufgenommen werden kann – und die Sitemap gleich mit gelesen.

Nach einer Prüfung werden Website-Seiten als Benachrichtigung an mehrere Suchdienste geschickt.

So funktioniert’s

Neue Seiten direkt melden

  1. Website und Schlüssel prüfen
  2. Adressen zur Meldung auswählen
  3. Per IndexNow senden
  1. 1Website
  2. 2Suchmaschinen
  3. 3Fertig

Welche Website möchtest du eintragen?

So funktioniert’s

  1. Adresse eingeben – geprüft werden Erreichbarkeit, noindex, robots.txt und Sitemap.
  2. Einmalig eine kleine Textdatei auf die Website laden. Sie beweist, dass die Website dir gehört – fremde Websites lassen sich so nicht eintragen.
  3. Suchmaschinen auswählen und eintragen. Beim nächsten Mal genügen die zuletzt geänderten Seiten.

Und Google?

Google nimmt keine Meldungen über IndexNow an, sondern nur über die eigene Search Console. Das dauert einmalig wenige Minuten:

  1. Google Search Console öffnen und mit dem Google-Konto anmelden.
  2. Property hinzufügen und die Website bestätigen – am einfachsten per DNS-Eintrag oder HTML-Datei.
  3. Links auf Sitemaps klicken, die Adresse der Sitemap eintragen und senden.

Danach lässt sich die Website in den Bing Webmaster Tools mit einem Klick aus der Search Console übernehmen – dort sieht man dann auch, was angekommen ist.

Was ist IndexNow?

Ein offenes Verfahren, mit dem Websites neue und geänderte Adressen direkt an Suchmaschinen melden. Getragen wird es unter anderem von Microsoft Bing und Yandex; die Teilnehmer teilen Meldungen untereinander. Eine Meldung ist ein Hinweis, keine Garantie: Ob und wann eine Seite in den Index kommt, entscheidet weiterhin die Suchmaschine – meist werden gemeldete Seiten innerhalb weniger Tage besucht.

Und die „1.000 Suchmaschinen“?

Früher versprachen Eintragungsprogramme Hunderte oder Tausende Suchmaschinen. Dahinter standen fast immer Webkataloge und Linklisten, die heute größtenteils nicht mehr existieren. Die meisten kleinen Suchmaschinen zeigen ohnehin Ergebnisse von Google oder Bing, und Masseneinträge in Linkkataloge werten Suchmaschinen eher als Spam. Mehr bringen wenige passende Links von Seiten aus demselben Thema.

Apple, Brave, Mojeek

Diese Suchmaschinen haben einen eigenen Index, nehmen aber keine Eintragungen an – ihre Crawler finden Websites selbst, über Links und Sitemaps. Wichtig ist nur, dass die robots.txt sie nicht aussperrt.