Zum Inhalt springen
Seitensicht
Werkzeuge & Navigation

Sitemap erstellen

Die XML-Sitemap listet alle Seiten auf, die in den Suchindex sollen. Entweder die Adressen selbst einfügen – oder die Website durchsuchen lassen und die Liste automatisch füllen.

Ein Stapel einzelner Website-Adressen wird zu einer geordneten Landkarte verbundener Seiten.

So funktioniert’s

Aus Adressen wird eine Sitemap

  1. Adressen einfügen oder Website crawlen
  2. Passende Seiten auswählen
  3. XML-Datei herunterladen

Adressen automatisch sammeln

Folgt den internen Links ab der Startseite und übernimmt nur Seiten, die tatsächlich indexierbar sind: Statuscode 200, kein noindex, kein Verweis per Canonical auf eine andere Adresse.

Adressen

0 gültig

Eine Adresse pro Zeile. Doppelte Einträge werden automatisch entfernt.

Ergebnis

Sobald oben mindestens eine gültige Adresse steht, erscheint hier die fertige Datei.

Was danach zu tun ist

Die Datei gehört als sitemap.xml in das Wurzelverzeichnis der Website. Danach in der robots.txt darauf verweisen – eine Zeile: Sitemap: https://beispiel.de/sitemap.xml. Genau dort suchen Suchmaschinen zuerst.

In die Sitemap gehören nur Seiten, die auch in den Index sollen: keine Weiterleitungen, keine Fehlerseiten, keine per noindex ausgeschlossenen und keine, die per Canonical auf eine andere Adresse verweisen. Widersprüche kosten Vertrauen.

Anschließend lohnt der Gegencheck mit dem Sitemap-Prüfer – er meldet Dubletten, fremde Hosts und Adressen, die gar nicht erreichbar sind.

Von Hand oder erzeugen lassen?

Bei einer Website, die sich selten ändert, ist eine von Hand gepflegte Datei völlig in Ordnung – zwanzig Adressen sind schneller eingefügt als jedes Modul eingerichtet. Ab dem Punkt, an dem regelmäßig Seiten hinzukommen, kehrt sich das um: Eine Sitemap, die niemand nachträgt, wird zum Verzeichnis dessen, was es einmal gab. Dann lieber vom System erzeugen lassen, damit sie sich von selbst aktualisiert.

Der Zwischenweg ist die Suchfunktion oben: die eigene Website durchsuchen lassen, die gefundenen Adressen durchsehen, unerwünschte entfernen, Datei herunterladen. Das lohnt vor allem nach einem Umbau, wenn man ohnehin wissen will, welche Seiten der Crawler tatsächlich findet.

Grenzen und Sonderfälle

Eine Sitemap fasst höchstens 50.000 Adressen und darf entpackt nicht größer als 50 MB sein. Wer darüber liegt, teilt sie auf und verweist über eine Indexdatei auf die Teile. Bilder und Videos lassen sich mit eigenen Angaben ergänzen; für die meisten Websites bringt das wenig, für Bildergalerien und Portale durchaus etwas.

Alle Adressen einer Sitemap müssen zur selben Domain gehören wie die Datei. Eine fremde Adresse darin ist kein Verweis, sondern ein Fehler – Google verwirft solche Einträge und meldet sie in der Search Console.