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URL kodieren und dekodieren

Aus Grüße & mehr wird Gr%C3%BC%C3%9Fe%20%26%20mehr – und zurück. Dazu die Zerlegung einer Adresse in ihre Bestandteile.

Eine Link-Kette durchläuft einen Übersetzer; ihre einzelnen Bestandteile sind farblich gegliedert.

So funktioniert’s

Adressen sicher kodieren und wieder lesen

  1. Adresse oder Parameter einfügen
  2. Kodieren oder Dekodieren wählen
  3. Ergebnis kopieren
Richtung
Verfahren

Für einen Parameter oder Pfadteil. Kodiert auch : / ? & = # – im Normalfall das Richtige.

Welches Verfahren wann?

Das ist die eigentliche Frage, und die Verwechslung ist der häufigste Grund für kaputte Links.

Einzelner Wert ist im Normalfall richtig. Kodierst du einen Parameter – etwa einen Suchbegriff –, müssen &, = und ? mitkodiert werden. Sonst hält der Server sie für Trennzeichen und die Adresse zerfällt an der falschen Stelle.

Ganze Adresse lässt genau diese Zeichen stehen, weil sie dort Bedeutung tragen, und kodiert nur Unerlaubtes wie Leerzeichen und Umlaute. Wer damit einen einzelnen Wert kodiert, bekommt einen Link, der scheinbar funktioniert und beim ersten Sonderzeichen bricht.

Formularwert ist der Einzelwert mit + statt %20 – so senden HTML-Formulare. Beim Dekodieren fremder Adressen lohnt der Wechsel, wenn überall Pluszeichen stehen, wo Leerzeichen hingehören.

Die Zerlegung

Sobald eine Adresse erkennbar ist, zeigt die Seite Schema, Host, Pfad und alle Parameter – letztere bereits dekodiert. Im rohen Zustand sieht man den Fehler oft gar nicht; erst entschlüsselt fällt auf, dass ein Wert doppelt kodiert wurde oder ein Parameter leer ist.

Kampagnenparameter baust du bequemer mit dem UTM-Builder.

Wann kodiert werden muss

Immer dann, wenn ein Wert in eine Adresse eingesetzt wird, der Zeichen mit eigener Bedeutung enthält. Ein Suchbegriff mit einem Kaufmanns-Und beendet sonst den Parameter und beginnt einen neuen; ein Fragezeichen im Text wird zum Beginn der Abfrage; ein Leerzeichen bricht manche Verarbeitung ganz ab. Kodiert bleibt das Zeichen ein Zeichen.

Umgekehrt gilt: Der Pfad einer Adresse folgt anderen Regeln als der Wert eines Parameters. Im Pfad dürfen Schrägstriche stehen, im Parameter müssen sie kodiert werden. Deshalb bietet dieses Werkzeug beide Verfahren an – die vollständige Kodierung für einzelne Werte und die schonende für ganze Adressen.

Umlaute, Emojis und internationale Domains

Umlaute im Pfad sind erlaubt und werden von Browsern lesbar angezeigt, in der Adresse selbst aber als UTF-8-Bytes übertragen – aus „ü“ werden zwei kodierte Zeichen. Für Domainnamen gilt etwas anderes: Dort greift Punycode, aus müller.de wird xn--mller-kva.de. Wer eine Adresse in eine E-Mail oder ein PDF setzt, sollte die kodierte Fassung nehmen – manche Programme zerschneiden Links an Sonderzeichen.