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Schema-Markup erstellen

Strukturierte Daten sagen Suchmaschinen nicht nur, dass auf deiner Seite etwas steht, sondern was es ist: eine Öffnungszeit, ein Preis, ein Termin. Daraus entstehen die erweiterten Suchergebnisse mit Sternen, Datum und Preisangabe.

Was beschreibst du?

Für Betriebe mit Ladenlokal oder Einzugsgebiet. Der Typ, der sich für die meisten kleinen Websites lohnt – er speist Öffnungszeiten und Anschrift in die Kartenanzeige.

Angaben

Mit * gekennzeichnete Felder erwartet Google.

Schreibweise: Mo-Fr 09:00-18:00 · Sa 09:00-13:00. Englische Kürzel (Mo, Tu, We, Th, Fr, Sa, Su) sind ebenso zulässig.

Ein bis vier Währungszeichen.

Es fehlen noch: Name des Unternehmens, Website. Unvollständige Angaben werden von Google meist ignoriert – ausgegeben wird trotzdem, damit du den Aufbau siehst.

In den <head> deiner Seite · 11 Zeilen · 190 B
<script type="application/ld+json">
{
  "@context": "https://schema.org",
  "@type": "LocalBusiness",
  "address": {
    "@type": "PostalAddress",
    "addressCountry": "DE"
  }
}
</script>

Zum Gegenprüfen taugt Googles Test für Rich-Suchergebnisse – er sagt dir auch, welche Darstellung Google daraus ableiten würde.

Womit anfangen?

Örtliches Unternehmen lohnt sich für die meisten kleinen Websites am schnellsten – Anschrift und Öffnungszeiten wandern damit in die Kartenanzeige. Brotkrumen-Navigation ist der geringste Aufwand mit sichtbarem Ergebnis: Statt der nackten Adresse zeigt Google den Pfad.

Ehrlich bleiben

Was im Schema steht, muss auf der Seite sichtbar sein. Preise, die nur im Markup stehen, Bewertungen, die es nicht gibt, Öffnungszeiten, die nicht stimmen – das gilt als Verstoß gegen Googles Richtlinien und kann dazu führen, dass für die ganze Domain keine erweiterten Ergebnisse mehr angezeigt werden. Der Schaden überlebt die Korrektur um Monate.

Bewertungssterne fehlen hier bewusst. Sie sind der am häufigsten missbrauchte Typ, und selbstvergebene Sternchen ohne echte Bewertungen sind genau der Fall, den Google abstraft.

Einfügen und prüfen

Der Block gehört in den <head> der Seite, die er beschreibt – nicht auf jede Seite dieselbe Angabe. JSON-LD steht als geschlossener Block für sich; Änderungen am Layout können es nicht versehentlich zerreißen, wie es bei Mikrodaten im Markup passiert.

Ob Google es versteht, sagt dir der Test für Rich-Suchergebnisse. Ob dein Markup syntaktisch sauber ist, siehst du im JSON-Formatierer, und ob es auf der Live-Seite ankommt, prüft der Seiten-Check.