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JSON formatieren

Einrücken, verkleinern und vor allem: prüfen. Bei einem Fehler bekommst du Zeile, Spalte und die betroffene Stelle mit Zeiger – nicht nur eine Zeichenposition.

Verschachtelte Daten werden als geordneter Baum dargestellt; eine fehlerhafte Stelle wird mit einer Lupe markiert.

So funktioniert’s

Datenstruktur sehen und Fehler finden

  1. JSON-Daten einfügen
  2. Prüfen und Formatierung wählen
  3. Fehler beheben oder Ausgabe kopieren
Was soll passieren?

Die üblichen Stolpersteine

Das Komma hinter dem letzten Eintrag. In JavaScript erlaubt, in JSON verboten. Der häufigste Fehler überhaupt, und die Meldung zeigt dabei auf die nächste Zeile – dort steht die schließende Klammer, an der es auffällt.

Einfache Anführungszeichen. JSON kennt nur doppelte, auch bei den Schlüsseln. {'a': 1} ist ungültig, {"a": 1} ist richtig.

Kommentare. JSON hat keine. Was mit // beginnt, lässt jeden Parser abbrechen.

Schlüssel ordnen

Der Schalter sortiert alphabetisch, rekursiv über alle Ebenen. Nützlich beim Vergleich zweier Dateien, die dasselbe enthalten sollten: Sind die Schlüssel geordnet, zeigt ein Zeilenvergleich nur noch die echten Unterschiede statt der Reihenfolge.

Strukturierte Daten für deine Website erzeugt der Schema-Generator.

Wo JSON auf einer Website vorkommt

Am sichtbarsten in den strukturierten Daten: Der Block application/ld+json im Kopf einer Seite beschreibt Suchmaschinen, worum es geht – ein Unternehmen, ein Produkt, eine Fragenliste. Ein Komma zu viel, und Google liest den ganzen Block nicht mehr; die Rich Results bleiben aus, ohne dass die Seite anders aussieht.

Daneben: Antworten von Programmierschnittstellen, Übersetzungsdateien, manifest.json für Web-Apps und die Konfigurationsdateien fast jedes Werkzeugs. Überall dort gilt dasselbe – die Datei funktioniert vollständig oder gar nicht.

Warum das hier im Browser läuft

JSON enthält oft genau das, was man nicht auf fremde Server lädt: Zugangsdaten aus einer Konfiguration, Kundendaten aus einer Schnittstellenantwort, interne Adressen. Dieses Werkzeug schickt nichts an einen Server – die Formatierung passiert in deinem Browser, und was du einfügst, verlässt den Rechner nicht. Bei den vielen Online-Formatierern, die das nicht sagen, ist die Frage berechtigt, wo die eingefügten Daten landen.