Website schneller machen
Die meisten Ratgeber listen zwanzig Punkte auf und sortieren sie nach nichts. Dabei bringen zwei davon zusammen mehr als alle übrigen. Hier stehen sie zuerst.
Die zwei großen Hebel
Bilder. Auf typischen Websites machen sie den größten Teil der übertragenen Daten aus – oft mehr als alle Skripte, Stile und Schriften zusammen. Ein Foto in der richtigen Größe und im richtigen Format spart mehr als jede Feinarbeit am Code.
Fremde Skripte. Jedes eingebundene Werkzeug – Analyse, Chat, Karten, Schriften, Werbung – bringt eigene Ladezeit mit, über die du keine Kontrolle hast. Die ehrlichste Frage ist nicht, wie man sie beschleunigt, sondern welche davon wirklich gebraucht werden.
Danach
- Komprimierung einschalten – Text vor dem Senden packen. Spart 60 bis 80 Prozent, kostet eine Zeile Serverkonfiguration.
- Zwischenspeicher setzen – Damit wiederkehrende Besucher Bilder und Stile nicht erneut laden.
- Schriften lokal einbinden – Spart eine fremde Verbindung – und löst gleich das Datenschutzproblem mit Google Fonts.
- Maße für Bilder angeben – Höhe und Breite im Markup verhindern, dass der Text beim Laden springt.
- Bilder unterhalb der Falz später laden –
loading="lazy"– aber nicht beim ersten großen Bild, das schadet dort.
Die drei Messwerte, auf die es ankommt
| Wert | Was er misst | Gut |
|---|---|---|
| LCP | Wann das größte Element sichtbar ist | unter 2,5 s |
| INP | Wie schnell die Seite auf Eingaben reagiert | unter 200 ms |
| CLS | Wie stark der Inhalt beim Laden springt | unter 0,1 |
Passende Werkzeuge
Weiter in Performance
- Bilder richtig komprimieren – Erst die Maße, dann das Format, dann die Qualität – in dieser Reihenfolge.
- WebP oder AVIF? – Zwei moderne Bildformate – eines ist die sichere Wahl, das andere das kleinere.
