HTTP-Statuscodes erklärt
Jede Antwort eines Webservers beginnt mit einer dreistelligen Zahl. Sie sagt dem Browser und der Suchmaschine, was mit der angeforderten Adresse los ist. Die erste Ziffer verrät schon die Richtung.
| Bereich | Bedeutung |
|---|---|
| 2xx | Hat geklappt |
| 3xx | Woanders zu finden |
| 4xx | Fehler beim Anfragenden |
| 5xx | Fehler beim Server |
Die, denen du wirklich begegnest
- 200 OK – Alles in Ordnung, die Seite kommt. Nur solche Adressen gehören in eine Sitemap.
- 301 Moved Permanently – Dauerhaft umgezogen. Suchmaschinen übernehmen die Adresse und deren Wirkung.
- 302 Found – Vorübergehend woanders. Die alte Adresse bleibt die maßgebliche.
- 304 Not Modified – Unverändert – der Browser nimmt seine gespeicherte Fassung. Spart Ladezeit.
- 401 Unauthorized – Anmeldung nötig.
- 403 Forbidden – Zugriff verweigert. Häufig ein Rechteproblem auf dem Server.
- 404 Not Found – Gibt es nicht. Normal und unbedenklich – problematisch nur, wenn interne Links darauf zeigen.
- 410 Gone – Gab es, gibt es absichtlich nicht mehr. Deutlicher als 404; Google entfernt die Seite schneller.
- 429 Too Many Requests – Zu viele Anfragen. Der Server drosselt.
- 500 Internal Server Error – Etwas ist kaputt. Bei Apache oft ein Tippfehler in der .htaccess.
- 503 Service Unavailable – Vorübergehend nicht verfügbar – der richtige Code für Wartungsarbeiten.
Bei Wartungsarbeiten
Nimm 503 mit einem Retry-After-Header, nicht 404 und nicht eine 200er-Seite mit „Wir sind gleich zurück“. Nur 503 sagt der Suchmaschine: Komm später wieder, der Inhalt ist nicht weg.
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