Was ist DNS?
Rechner sprechen sich über Zahlen an, Menschen über Namen. DNS übersetzt zwischen beidem: Es sagt dem Browser, hinter welcher IP-Adresse `beispiel.de` steckt.
Die Einträge, die du brauchst
- A – Verweist einen Namen auf eine IPv4-Adresse. Der Grundeintrag jeder Website.
- AAAA – Dasselbe für IPv6.
- CNAME – Verweist einen Namen auf einen anderen Namen – etwa
wwwauf die nackte Domain. - MX – Wohin die E-Mails gehen. Unabhängig davon, wo die Website liegt.
- TXT – Freitext. Wird für Nachweise genutzt, etwa SPF und DKIM gegen gefälschte Absender.
- NS – Welche Server für diese Domain zuständig sind.
Warum Änderungen dauern
Jeder Eintrag hat eine TTL – eine Haltbarkeit in Sekunden. Sie sagt allen Zwischenspeichern, wie lange sie die Antwort behalten dürfen. Steht dort 86400, kann es einen Tag dauern, bis eine Änderung überall ankommt.
Wenn etwas nicht geht
Prüf zuerst, ob es überhaupt an DNS liegt: Löst der Name auf die erwartete Adresse auf? Auf dem Mac beantwortet das dig beispiel.de +short im Terminal. Kommt die richtige Adresse zurück, liegt der Fehler woanders – am Webserver, am Zertifikat oder an der Konfiguration.
Weiter in Technik
- HTTP-Statuscodes erklärt – Was 200, 301, 404 und 503 bedeuten – und welche davon dir Ärger machen.
- 301 oder 302? – Die Entscheidung dauert fünf Sekunden – und die falsche kostet Sichtbarkeit.
- Website auf HTTPS umstellen – In fünf Schritten – und mit den zwei Stellen, an denen es fast immer hakt.
